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Praxis für Psychotherapie Susanne Wolfrom

Ich freue mich, Sie auf meiner Seite begrüßen zu dürfen.

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Ich gehe davon aus, dass Sie sich einen Überblick über meine Arbeitsweise verschaffen möchten. Psychotherapie ist auch eine Vertrauenssache. Man sagt „die Chemie muss stimmen“. Ich möchte Sie ermuntern, den ersten Eindruck (den Sie hier erwerben können) im persönlichen Gespräch zu überprüfen.

Sie haben die freie Wahl des Therapeuten und diese Entscheidung sollten Sie auch fundiert treffen können.

In dem Spektrum der Therapieverfahren, für die die Krankenkasse die Kosten übernimmt, gibt es drei Verfahren; ich bin ausgebildet in der „Kognitiven Verhaltenstherapie“ (KVT). Es geht darum, eine psychische Krise oder Erkrankung zu verstehen (das ist nicht immer so einfach, wie man denkt), dann die individuellen Denk- und Verhaltensmuster heraus zu arbeiten, Emotionen zu verstehen und gemeinsam zu erkennen, was hilfreich sein könnte oder auch, was dazu beiträgt, dass Sie das Problem überhaupt haben.
Mein integrativer Ansatz ermöglicht es, ausgewählte Elemente anderer, wirksamkeitserprobter Therapieansätze in die Arbeit einfließen zu lassen (Klientenzentrierte Therapie, Hypnotherapie, Achtsamkeitsbasierte Therapie u. a.)

Wichtig sind auch Ihre „Ressourcen“: Fähigkeiten, auf die Sie im Moment vielleicht noch nicht zugreifen können. In der KVT geht es häufig auch darum, einen Zugang zu eventuell zum jetzigen Zeitpunkt „verschütteten“ Fähigkeiten zu ermöglichen.

Meine Behandlungsphilosophie („therapeutische Grundhaltung“) ist begründet in den Basisvariablen der Klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie als ein „Humanistisches Verfahren“. Mir ist wichtig, dass Sie die Erfahrung machen, als einmaliges Individuum erkannt, verstanden und wahrgenommen zu werden. Niemand soll das Gefühl haben, auf seine Probleme reduziert zu sein.
Ich habe als Psychotherapeutin den Anspruch an mich, Ihnen mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen.

Verschwiegenheit und Vertraulichkeit sind gesetzlich garantiert, jedoch auch meine persönlichen Leitlinien. Transparenz und Humor sind weitere Helfer, auf die ich gerne zurück greife.

Berufliches Profil

Machen Sie sich ein Bild von meinen Erfahrungen, Interessen- und Arbeitsschwerpunkten:

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Nach dem Studium der Psychologie an der Ruhr Universität Bochum arbeitete ich angestellt als Diplom-Psychologin in einer  Einrichtung für medizinische Rehabilitation psychisch kranker Menschen.

Dieser Einstieg in das Berufsleben ermöglichte mir intensive Einblicke z. B. in die Störungsbereiche Psychosen, Angststörungen, Depressionen. Die Teilnehmer lebten für die Dauer der Maßnahme in der Einrichtung (c. a. zwei Jahre). Die zusätzliche Leitung einer Gruppe für Angehörige psychisch kranker Menschen war hilfreich da ich so aus erster Hand und über einen langen Zeitraum Einblicke in die Bedeutung des Bezugssystems bekam.

Als Psychologin ergaben sich für mich in der Einrichtung viele Möglichkeiten zur Gestaltung. Mit Hilfe des Teams gelang es, die Verhaltenstherapie dort zusätzlich zu den bereits bestehenden Angeboten zu etablieren.

Diese Stelle war verbunden mit einer Teilnahme am weiterbildenden Studiengang

Klinische Psychologie und Psychotherapie“ an der Ruhr Universität Bochum.

Dieser war nach drei Jahren erfolgreich abgeschlossen (DGVT).
Als Klinische Psychologin / Psychotherapeutin war es mir möglich, eigenverantwortlich und selbständig zu arbeiten. Mit Ausstellung der

Approbationsurkunde

war ich berechtigt, mit den Krankenkassen abzurechnen. Der Erhalt eines Kassensitzes in Wuppertal ermöglichte mir die selbständige Teilnahme an der Versorgung psychisch kranker Menschen in einer vom Strukturwandel betroffenen Region. Es folgte die Eintragung in das Arztregister (KVNO).

Nach Abschluss der Verhaltenstherapieausbildung erschien mir eine methodische (aber auch persönliche) Erweiterung der Erfahrungen notwendig, um den Bedürfnissen meiner Klientel gerecht zu werden und mich qualifiziert weiter zu entwickeln.
Ich entschied mich zur Durchführung der mehrjährigen Weiterbildung

Klientenzentrierte Psychotherapie / Wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG).
Es schlossen sich im Verlauf der Jahre Fort- und Weiterbildungen an, die ich nach meiner persönlichen Schwerpunktlegung auswählte. Hierzu gehören u. a.:

Die Kassenzulassung zur Durchführung von Gruppenpsychotherapie (VT), die Ausbildung zur Supervisorin (DGVT). Aber auch Grundlagen der Hypnotherapie, Traumatherapie, Schematherapie.

Die Dozententätigkeit am Modellstudiengang „Ärztliche Interaktion“ für Medizinstudenten (RUB), die Leitung eines Qualitätszirkels und auch Supervision für Weiterbildungsteilnehmer zeigen meine Interessen an Gestaltung und Unterstützung mittels „Hilfe zur Selbsthilfe“ / Psychoedukation.

In der letzten Zeit habe ich mich im Bereich der psychologischen / psychotherapeutischen Unterstützung für den letzten Lebensabschnitt weiter gebildet. Hier erwarb ich den Titel

Diplom Psychologin mit Weiterbildung in „Palliative Care für Psychologen“ (DGP).

Erfahrungen im Bereich der Gesprächsbegleitung der „Behandlung im Voraus planen“ (Advance Care Planning), durchgeführt und supervidiert beim Ambulanten Ethikkomitee Bochum e.V., zeigen meinen aktuellen Fortbildungsschwerpunkt an. Eine (psychotherapeutische) Begleitung in der letzten Lebensphase bzw. der Sterbenszeit ist mir ein Anliegen. Ich bilde mich weiter, um hilfreich sein zu können sowohl für den Sterbenden als auch für Angehörige und Hinterbliebende. Arbeit im Palliativ- und Hospizbereich ermöglicht mir auch in diesem Bereich Erfahrungen, für die ich sehr dankbar bin.

Methoden

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Ich möchte Ihnen eine Auswahl der therapeutischen Mittel vorstellen, die im Rahmen der Behandlung zum Einsatz kommen können.

Es ist lange bekannt, dass Erlerntes am besten durch neue Erfahrungen „überschrieben“ wird oder dass neue Erfahrungen z.B. Aktivierungen bestimmter Areale im Gehirn verändern können. Dieses kann man durch „bildgebende Verfahren“ wie z. B. PET oder fMRT nachweisen.  Dieses passiert jedoch nicht durch alleiniges Wissen oder das Reden darüber.

Neue Erfahrungen können im Rahmen der Therapie auf mehrere Arten ermöglicht werden. Hierzu zählen Übungen, das Zulassen von Gefühlen, die Anwendung bestimmter kognitiver Techniken oder auch Veränderungen von Gewohntem.

Vermeidung, Handlungen, Bewertungen sind das Ergebnis lebensgeschichtlicher Entwicklungen. Dabei ist es gar nicht so einfach, dahinter zu kommen, was uns leitet, antreibt oder an etwas hindert. Im Rahmen der Therapie kann es vorkommen, dass Sie zuhause dokumentieren, was Ihnen auffällt. Ihre Erfahrungen außerhalb der Therapiestunde, im Alltag, sind sehr wertvoll, so helfen sie z. B., die Wahrnehmung zu schulen.

Menschen haben eine Vorstellung von sich, die nicht immer mit der Wahrnehmung, die andere haben, übereinstimmt. Es ist die Regel, dass es Unterschiede in der „Selbst- und Fremdwahrnehmung“ gibt. Problematisch wird es, wenn jemand sich durch die eigene Vorstellung in eine Ecke stellt, in welcher er oder sie sich nicht wohl fühlt oder gar minderwertiger als andere fühlt. So etwas passiert z. B. bei selbstunsicheren Menschen. Es ist hilfreich, Annahmen über sich selber zu überprüfen. Das ist z.B. mit Videoaufnahmen möglich, es gibt aber auch noch viele andere Möglichkeiten.

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Viele Menschen tendieren dazu, wenn es ihnen schlecht geht, sich zurück zu ziehen. Dafür gibt es zu bestimmten Zeiten im Leben sicherlich auch Gründe. Auch sind Menschen von ihrer Person her ganz unterschiedlich aktiv. In vielen Fällen gibt es jedoch einen Zeitpunkt, zu dem es für die Gesundung Sinn macht, wieder aktiver zu werden. Das fällt dann manchmal schwer, man hat es quasi „verlernt“ oder es fehlt der Mut, manchmal verhindern auch schlechte Erfahrungen diesen Schritt.
Im Rahmen der KVT kommt es häufig vor, dass es im Therapieprozess Sinn macht, gemeinsam kleine Schritte zu planen, um (wieder) aktiver zu werden.

Gefühle („Emotionen“) stehen in einem direkten Zusammenhang damit, wie wir uns „fühlen“.  Was sind überhaupt „Gefühle“? Zum Thema werden sie häufig erst, wenn man merkt, dass es einem nicht gut geht.  Worin liegt der Sinn, wie entstehen sie, wann sind sie hilfreiche Anteile und wann leiten sie uns in eine Richtung, die nicht gut tut? Kann ich sie verändern? Woher kommen sie? Kann ich sie „ausschalten“? In der Therapie kann es Sinn machen, damit zu beginnen, die eigenen Gefühle wahr zu nehmen. Darauf aufbauend kann man sich viele Fragen stellen. Die eigenen Gefühle, deren Intensität oder auch z. B. deren „Fehlen“ sind wichtige Bausteine, um sich selber zu verstehen.

Behandlungsspektrum

Ich behandle Menschen ab dem 18. Lebensjahr. Ich biete sowohl Einzeltherapien als auch Gruppentherapien an.

Ich habe durch meine Ausbildungen und Fortbildungen die Möglichkeit, Ihnen bei einer großen Anzahl von Problemen zu helfen, bei denen die Seele / die Psyche einen Anteil hat oder bei denen das Zusammenspiel von Seele und Körper gestört ist.

Ich halte es für hilfreich, zu Ihrer Orientierung hier die Problembereiche zu nennen, für die ich Ihnen aufgrund anderer persönlicher Schwerpunktlegungen bei meinen Aus- und Fortbildungen nicht optimal helfen kann und die sich deshalb nicht in meinem Behandlungsspektrum befinden.

Nicht in meinem Behandlungsangebot sind:

  • Akute Traumata
  • Anorexia nervosa
  • Akute Suchtproblematiken
  • Gewaltexzesse, Körperverletzungen
  • Schwerwiegende Zwangsstörungen
  • Sexuelle Funktions- oder Verhaltensstörungen bei Männern
  • Störungen der Geschlechtsidentität / der Sexualpräferenz
  • Ticstörungen